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Freie, nicht kommerzielle Webseite für hoch-qualitative Daten zu mehr als 120 Themen
Wie Daten aufbereitet werden, entscheidet oft, wie und von wem sie wahrgenommen werden. Die Plattform hat zum Ziel das Verständnis für globale Probleme zu erhöhen. Gleichzeitig wird es damit möglich, dass Menschen sich informieren und so Lösungen entstehen und realisiert werden.
Die Plattform Our World in Data (OWID) ist das Produkt einer Zusammenarbeit zwischen Forschern der Universität Oxford und der NGO Global Change Data Lab. So sind Forschung und deren Veröffentlichung abgedeckt.
Die Daten können mit Zitat m,zuzufrei verwendet werden (Creative Commons license). Sie sind insbesondere auch für die Verwendung in Schulen oder anderen Bildungsbereichen gedacht.
Auch die Wiederveröffentlichung ist möglich mit Zitat OWID und eventueller weiterer Quelle für die Daten:
Es geht darum, Daten zu zeigen und sie gleichzeitig einzuordnen: Warum sollte mich das interessieren? Warum ist das relevant? Dieser Kontext ist extrem wichtig. Ein zentraler Punkt ist auch, dass man, je nach Datensatz, den man wählt, eine völlig andere Geschichte erzählen und Verantwortung oder Schuld ganz unterschiedlich zuweisen kann.
Beispiel die globalen CO2-Emissionen:
Man kann die Gesamtemissionen nach Ländern zeigen, und dann scheint klar, dass China das Problem ist. Wenn man die Emissionen jedoch pro Kopf betrachtet, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Dann stehen Länder wie die USA oder Kanada mit sehr hohen Emissionen pro Kopf im Fokus. Man könnte bzw. sollte auch die historische Verantwortung betrachten ...

Tabelle:Quelle: Global Carbon Budget
Die Emissionen pro Kopf stellen die sogenannten konsumbasierten Emissionen dar, also die tatsächlich durch den Konsum verursachten Emissionen eines Landes. Emissionen importierter Güter werden dazugerechnet, Emissionen exportierter Güter abgezogen. Jeweils aktuellste verfügbare Zahlen (2023, 2024).
Es gibt verschiedene Antworten auf die Frage, wer die meisten Emissionen verantwortet.
Die Plattform versucht, verschiedene Perspektiven aufzuzeigen und zugänglich zu machen und damit als Basis für differenzierte Diskussion und Analyse zu dienen.
Ziel ist, dass Menschen mit unterschiedlichen Datensätzen argumentieren, sich dabei aber auf dieselbe verlässliche Datenquelle stützen und dadurch eine gute, stringente Debatte entsteht. Nuancierte, konstruktive Debatten helfen letztlich auch, Desinformation zu entkräften.
Artikel zusammengestellt von Renate Brandner-Weiß
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